Beste Bohnen aus aller WeltBeste Bohnen aus aller Welt

Beste Bohnen aus aller Welt

Wir von Herbaria suchen immer nur 1a Rohstoffe in feinster Bio-Qualität. Das gilt natürlich auch für unser Kaffeesortiment. Die Kaffeebohnen beziehen wir von den weltweit besten Anbaugebieten, in denen die Plantagen mit viel Erfahrung gepflegt und die Kaffeekirschen von Hand schonend geerntet werden – und zwar erst, wenn sie auch wirklich reif sind. Der Kaffeeanbau ist für viele Bauern dieser Regionen oft die einzige Einnahmequelle. Umso wichtiger, dass sie für ihr Produkt und ihre Arbeit einen angemessenen Preis bekommen. Ehrensache also, dass Herbaria die Kaffeebauern fair und überdurchschnittlich bezahlt!

(Unsere Kaffeesorten) (Unsere Espressosorten)

Bio und fair bezahlt

Die besonderen Arabica-Kaffeebohnen für unseren Josef zum Beispiel stammen aus Mexiko von der Kleinbauern-Kooperative La Selva. Sie besteht schon seit 1979 und zählt zu den ältesten Kaffee-Kooperativen Mexikos. Dort, im Hochland von Chiapas, bauen Kleinbauern der Municipios Las Margaritas, Ocosingo, Oxchuc und Chicomuselo Kaffee an – biologisch und in gemischter Waldwirtschaft. Die Biodiversität dieser traditionellen Mischkultur ist einzigartig und gut für die lokale Flora und Fauna. Und gut fürs Klima, denn Mischkulturen nehmen besonders viel CO2 auf. Der biologische Anbau des Kaffees erhält außerdem Böden und Gewässer und schützt dadurch nicht nur die Natur, sondern auch die Erzeugerfamilien selbst.

Für den vollen Kaffee-Genuss

Die Kleinbauern übernehmen zudem vor Ort die Weiterverarbeitung der Bohnen. So bleibt die Wertschöpfung bei ihnen.Genauso ist es auch bei unseren Robusta-Bohnen: Sie werden im äußersten Südwesten Indiens angebaut, in Kerala. Auch die Natur dieser Region ist bekannt für ihre großartige Biodiversität. Hier kultivieren rund 1700 Kleinbauern der Kooperative Manarcadu Social Service Society (MASS) Robusta-Kaffee – bio und unter fairen Bedingungen. Die Bauern werden gut bezahlt, in nachhaltiger Landwirtschaft geschult und über die Kooperative versichert. Verschiedene soziale Projekte verbessern außerdem die konkreten Lebensbedingungen der Familien. Der Gründer der Kooperative, Bijumon Kurian, bekam als erster Unternehmer Indiens sogar den internationalen Fair Trade Fan Award. Die meisten Bauern der Initiative pflanzen neben Kaffee auch Kakao oder Gewürze an. So halten sie ihr Land fruchtbar und schaffen gleichzeitig alternative Einkommensquellen. Die Kaffeepflanzen wachsen hier unter dem Schatten vieler verschiedener Baumarten. So reifen die Kaffeekirschen schön langsam und können
dabei optimal ihre Aromastoffe entwickeln.

Schonend geröstet in Bayern

Auch nach der Ernte werden die wertvollen Kaffeebohnen sehr liebevoll behandelt. Herbaria lässt sie von der Dinzler Kaffeerösterei frisch, schonend und ganz langsam rösten. Das bayerische Traditionsunternehmen mit Sitz am Irschenberg verbindet 60 Jahre Rösterfahrung mit modernster Technologie. Dinzler war eine der ersten Röstereien in Deutschland, die schon Anfang der 80er Jahre auch Espresso röstete. Beim Dinzler kennen sie sich also echt aus in punkto Kaffeegeschmack!

Dinzler röstet die Bohnen mit der sogenannten Langzeit-Trommelröstung. Dabei werden sie bei niedrigen Temperaturen von 180 bis 190 Grad in der Rösttrommel von heißer Luft umhüllt – so bekommen die Bohnen ganz schonend ihr volles Aroma und ihre gleichmäßige Farbe, gleichzeitig werden unangenehme Säuren abgebaut. Damit wirklich jede Sorte ihren ganz eigenen, unverwechselbaren Geschmack entwickeln kann, braucht es langjährige Erfahrung – der Röstmeister röstet jede Kaffeesorte einzeln und sensibel genau auf den Punkt.


Dabei achtet er mit ganz viel Fingerspitzengefühl auf viele Details wie die Größe der Bohnen, die Raumtemperatur und sogar das Wetter – denn auch der momentane Luftdruck und die Außentemperatur spielen eine große Rolle beim Rösten. Der Röstvorgang selbst dauert abhängig von all diesen Kriterien um die 20 Minuten, danach werden die Bohnen in einer Lüftungsanlage schnell heruntergekühlt. Das volle Röstaroma entwickelt der Kaffee erst am folgenden Tag.

Mit Dinzler hat Herbaria den perfekten Partner gefunden: Beide Betriebe haben nicht nur einen ungemein hohen Qualitätsanspruch und eine ähnliche, von nachhaltigem Tun geprägte Unternehmensphilosophie, beide Betriebe sind sich auch regional sehr nahe. Dinzler und Herbaria sind sozusagen Nachbarn im Landkreis Miesbach und gehören dort beide zum regionalen Verbund der Werteproduzenten.

Kleine Kaffekunde

Arabica und Robusta, so heißen die bekanntesten Kaffeebohnen. Sie stammen aber von zwei ganz verschiedenen Pfl anzen. Die Robusta ist klein, rundlich und hat eine gerade Kerbe. Sie wächst in tieferen Lagen bis zu 700 Metern und ist widerstandsfähiger gegen Krankheiten, Hitze und Feuchtigkeit als die Arabica. Sie reift auch etwas schneller, in neun Monaten. Mit ihrem hohen Koffeingehalt von bis zu 3,5 Prozent ist die Robusta ein echter Wachmacher und schmeckt entsprechend kräftig, mit ausgeprägt erdigen Noten, aber auch ein bisschen bitter.


Die Arabica-Bohne ist etwas größer als die Robusta, oval, mit geschwungener Kerbe. Sie gedeiht im Hochland zwischen 1000 und 2000 Metern. Im Gegensatz zur Robusta ist die Arabica- Pflanze anspruchsvoller in punkto Boden und Klima und reagiert empfindlicher auf Umwelteinflüsse. Sie reift in zehn bis elf Monaten – weil sie langsamer wächst, hat sie aber ein ausgeprägteres, volleres Aroma mit feiner Säure. In der Arabica-Bohne steckt maximal 1,5 Prozent Koffein, außerdem auch weniger Chlorogensäure als in der Robusta. Diese Säure kann bei empfindlichen Menschen den Magen reizen. Obwohl die Robusta günstiger im Anbau und auch ertragreicher ist, werden zur Zeit
weltweit etwa dreimal mehr Arabica als Robusta angebaut und auch deutlich teurer verkauft – denn Arabica-Kaffee gilt als der edlere Kaffee, den viele eben aufgrund seiner milden Säure auch besser vertragen. Allerdings gehen Experten davon aus, dass in Zukunft die unempfindlichere Robusta sehr viel besser mit dem Klimawandel zurechtkommen wird. So oder so: Arabica bedeutet nicht automatisch bessere Qualität – es gibt viele minderwertige Arabica-Kaffees auf dem Markt, aber auch einige richtig gute Robusta-Kaffees. Zum Beispiel kann durch langsames, schonendes Rösten der hohe Gehalt an Chlorogensäure in der Robusta-Bohne stark reduziert werden. In Espressomischungen gibt man gerne Robusta-Bohnen, weil sie eine viel bessere Crema bilden und den typisch italienischen Geschmack ausmachen.

Unser Kaffee bietet einfach das Beste beider Bohnen!

Unsere Kaffeesorten
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